Mittwoch, 22. April 2020

Dass was gepostet ist......
die letzten Tage vor dem Lockdown
13.3.2020: Ein Sprüchlein an der Iglerbahn
15.3.2020, Mittags: Just in dem Augenblick klingelte mein Handy und ein Bekannter, der sich die Rede vom Landeshauptmann ansah, machte das manifest, was man am Morgen schon kommen sah.
15.3.2020, früher Nachmittag....immerhin, die Igler brachte uns noch runter,  bis auf die doch recht häufigen Bauzüge wird man sie nun wohl dieses Jahr nicht mehr hören.

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Bei näherer Betrachtung  bemerke ich, dass ich die zuerst empfohlenen und nach und nach verbindlichen Bewegungseinschränkungen auch oder vielleicht sogar eher für das Weltklima und die Umwelt akzeptieren würde.
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Interessant, was alles im Homeoffice geht. Das sinn- und fruchtlose Blabla wird stark reduziert. Man liest sich die Unterlagen wieder genauer durch, weil man nicht alles rückfragen kann. Aber der einfache Kontakt zu Freunden und Kollegen fehlt, auch wenn sich in der Anfangszeit des Lockdown der Whatsappverkehr mit Witzen sehr steigerte. Ich gestehe zwar, dass ich bei Isolation ein höhere Schmerzgrenze als andere habe; jetzt nach einem Monat fällt mir doch langsam auf, das sozial etwas nicht stimmt. Zuvor war es nur Wissen, jetzt ist es auch fühlen.
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Was man so alles Kochen kann (nicht nur Nudelvariationen, wie man vielleicht von mir annehmen könnte), wenn man sich die Zeit nimmt. Ich glaube, wenn wieder Normalbetrieb ist, wird mir vom gekauften Essen schlecht werden. 
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Die gesundheitsschädlichste Arbeit ist Zimmer ausmalen. Na gut, aber die Spachtelflecken die ich im Arbeitszimmer seit nun schon 3 Jahren herumtrage sind endlich weg.
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Bücher ausmisten...ein gescheiterter Versuch. Jetzt stehen die Bücher vom Dachboden wieder im Bücherregal.
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So gepflegt war der Garten noch nie...und schön ihn nicht nur in der Dämmerung zu sehen
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 Was mit dem öffentlichen Personenverkehr geschehen wird, das frage ich mich. Auto gefahren bin ich seit dem Lockdown aber auch nicht.
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Zum Friseur sollte ich mal wieder - aber halt, ich gehe ja auch sonst nur alle 3 bis 4 Monate ;-)
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Treibhauskonzerte, Schwimmen....und vor allem ohne den Fetzen vorm G´sicht Räume betreten
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Was man so alles zum Coronathema für dämliche Filme produzieren kann - auch ich :-)






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