Montag, 20. November 2017


Ins Gleis gefallen. 
So könnte man das letzte Wochenende in Wien im übertragenen Sinn zusammenfassen. Denn die Straßenbahn selbst spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Ungefähr jährlich besuchen wir Freunde in Wien. Fixpunkt dabei ist immer ein „Herrenausflug“. Diesmal machten wir uns auf die Suche nach dem „Blauen Einhorn“, nachdem wir uns nahe des Judenplatzes von den Damen getrennt haben.

Blau ist es nicht mehr, das Einhorn
 Das Haus zum blauen Einhorn ist eine Schlüsselstelle des Romans „Die Dämonen“ (Das Nachtbuch der Anna Kapsreiter) und unweit der Strudelhofstiege zu finden. Das Haus ist zwar längst ein anderes; doch das Einhorn durfte bleiben – sogar mit Hinweis auf die Verbindungen zu Heimito von Doderer. Und auch heute noch wird man in gewisser Weise im Vorbeigehen des Betretens entrischer Gründ gewahr – denn das Lichtental, aus dem weiter östlich die Strudelhofstiege in höhere Lage führt ist tatsächlich auch heute noch – oder wieder etwas abwegig, also entrisch, gelegen. Der Standort des alten Hauses zum blauen Einhorn ist einem seltsam unstädtischem Restgrün gewichen auf dem drei Schwarzföhren stehen, scheinbar gegossen von einer haushohen Gardena-Reklame an der Feuerwand des westlich stehenden Hauses. Die Grünfläche hat durch den Nadelbelag die Anmutung eines kleinen Wäldchens, das allerdings weder dem von Montefal im „Letzten Abenteuer“ noch dem „Grenzwald“ gerecht wird. Am ehesten „spielt der Wald Zimmer“ wie es in einem Bild des Romans „Das Geheimnis des Reichs“ auftauchte. Das neue Haus zum blauen Einhorn weicht dahinter zurück und wirkt schon ähnlich verbraucht als der Altbestand zu Zeiten seines Abbruchs kurz vor dem Tode Doderers. 

Nordwestwärts führt der Weg durch eine etwas gesichtslose Stadtlandschaft, vorbei an einer äußerlich ebensolchen Kirche, in der Schubert getauft wurde, zum UZA, dem Universitätszentrum Althanstraße, das seit der Aussiedlung der Wirtschaftsuni in einen Dornröschenschlaf fiel und wieder etwas entrischer geworden ist. 

Narwalskelett in der UNI Wien - oder doch ein Einhorn?
 Das UZA ist Teil der umfangreichen Bahnhofsüberbauung am Franz Josefsbahnhof. Die Spätzeit des Brutalismus und erste Anklänge der Postmoderne sind in dem Bau zu finden. Der Planer des östlichen Teils war u.a Kurt Hlaweniczka, aber auch Harry Glück. Man könnte die Anlage also durchaus als Werk österreichischer Metabolisten verstehen und die inneren Qualitäten der Anlage, sind so sehr der erste Blick einen Schreck einjagt, evident. Zu lange hatte man den Brutalismus als Feindbild gesehen (nicht zuletzt hat sich auch Doderer indirekt im Repertorium über die damalige Architektur nicht gerade wohlwollend ausgelassen). Wir sind nun jedenfalls durch das UZA flaniert, das eine Passage zwischen Lichtental und Spittelau bildet. Hier im Vorübergehen im UZA 1, das die Biologie beherbergt, nahmen wir das zweite Einhorn „mit“: Ein präpariertes Narwalskelett im Glaskasten. Ob der räumliche Bezug (ca. 400m Luftlinie) absichtlich oder zufällig entstand, konnten wir nicht eruieren. 

Von Spittelau führt der Weg nun mit der Tram hinaus zum Karl-Marx-Hof; weil man nun schon in der Nähe ist. Dieser schnitt sich scharf vom spätnachmittäglichen dunklen Himmel, was seine Röte noch hervorhob – auch wenn sie mittlerweile in Brauntöne ausgeblichen ist. Ich habe die Anlage mittlerweile das dritte Mal besucht. Diesmal stach mir die Skulptur „Befreiung“ über dem nördlichen Bogen ins Auge. Die Erscheinung ein bisschen seltsam – wie aus einem Spartakus-Balett. Der Mann schien etwas geschminkt. Andererseits erinnert mich das Motiv auch an die Person des Leonhard Kakabsa. Über diese Figur in Doderers „Dämonen“ gibt es wohl verschiedenste Deutungen. Literarischer Fakt ist jedenfalls, dass er sich im Roman aus den Fesseln seines Standes befreit; aber dann letztendlich bürgerlich wird. 

Die "Befreiung" - oder doch Leonhard Kakabsa?

 Wendet man sich von diesem Bogen südwärts gelangt man auf eine Treppe zur Hohen Warte hinter der sich die bürgerlichen Villensiedlungen Döblings erstrecken und von der aus der Karl Marx Hof im österreichischen Bürgerkrieg beschossen wurde. Man wandert vorbei am Strandbad Döbling und denkt sich, dass dort im Februar 1934 Artillerie stand. Das alles während man den gediegeneren Bezirken entgegen schreitet, in denen sich ausgerechnet auch Teile des „Fragwürdigen Kapitels“ Doderers „Merowinger“ abspielten, in dem Dr. Döblinger (sic) seinen Plombierungen und Pläuze austeilt. Damit findet dieser geschichtsträchtige Runde ihren vorläufigen Abschluss, wenn man davon absieht, dass wir auf der Rückfahrt und später am Abend auf dem Weg ins Kabarett Niedermair immer jeweils (aus meiner Sicht unbewusst) am Justizpalast vorbei gingen, dem Schlusspunkt der „Dämonen“. 

Am nächsten Morgen hatte uns die westliche Eintrübung mit Regen und Windböen erreicht. Was tun, bei unseren Freunden, hier in Hütteldorf? Schon längst ist doch der Besuch der Fuchs-Villa fällig? Und so kehrten wir zum Einhorn zurück, das am Anfang des Weges stand. Den Ernst Fuchs malte u.a. einen „Einhornzyklus“. Beim Wandeln durch Villa und Park blickt man immer wieder in den „Grenzwald“ des Haltertals. Die Daphne-Motive von Ernst Fuchs erinnern an „Sonatine II“ über "Jutta Bamberger".

Ein Gewebe von Verweisen, Beziehungen, Zitaten, das nicht enden will und das ich nun hier einfach abbreche – mit der Möglichkeit weiterer Fortsetzungen.....

Vielleicht doch auch ein Einhorn: Die "Goldene Nase" von Ernst Fuchs, das rein nasenmäßig dem Selbstprotrait II von MC Escher ähnelt.

Sonntag, 5. November 2017

 
Könnte zwar am Paschberg auch sein - aber dieser Quarzphyllitfelsen hier ist unterhalb des Himmelreichs zwischen Wattens und Volders. Dort befinden sich tatsächlich Boulderplätze die bereits gut genutzt werden.

C_ hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Felswände im Bereich des Paschbergs im Klettersport ein wenig bekannt sind. Einerseits gibt es einen Kletterführer des http://www.am-berg-verlag.de in dem auf Seite 32/33 die Quarzphyllitfelsen am Goldbichl (südlich von Igls) und am Lanser- und Villerkopf gezeigt werden, andererseits betreibt http://www.klettern-in-innsbruck.at/ eine Homepage auf der sämtliche Kletterreviere um Innsbruck gesammelt werden sollen. 

Auf letzterem finden sich nun konkrete Standorte am eigentlichen Paschberg http://www.klettern-in-innsbruck.at/wp-content/uploads/2017/08/Paschberg.pdf. Ich klettere persönlich nicht. Allen falls kraxle ich ein wenig am Paschberg herum und wo es sich nicht vermeiden lässt überwinde schon ab und zu mich und damit kleine Felsstufen. Doch richtig schwindelfrei bin ich nicht und auch Spinnen mag ich nicht, daher waren Felswände bisher nur Gegenstand allgemeiner Betrachtungen, weil ich finde, dass sie schon an sich schön anzusehen sind. 

Die Hinweise und Fragen von C_ haben mich nun aber neugierig gemacht und so habe ich heute Vormittag die Steinbrüche am Paschberg soweit möglich besucht und werde hier einen Quasikletterführer für den Streifen entlang des Tummelplatzwegs aus dem Handgelenk schütteln – mit folgenden Warnhinweisen: 

  • Der Verfasser klettert selbst nicht und zeigt nur Felswände, die das Potential vielleicht hätten. 
  • Augenscheinlich sind die Kronen der Felswände durch Baumwuchs erodiert und außerdem neigt der Quarzphyllit zu plattigen Brechen – ob der Fels wirklich das Zeug zum Klettern hat ist von Kletterfachkundigen zu untersuchen

Schönruh

Rechts neben dem Tunnel ist die auch im Winter oft sonnige Felswand am Rande des Waltherhofplateaus zu sehen.

Ich beginne meine Wanderung im Osten, am Schlossbach bei Schönruh. Entlang des Weges beginnend von der alten Kehre der Landesstraße nach Aldrans treten hier die ersten Felsen zu Tage. Markantestes Objekt ist der Felsrand des Waltherhofplateaus um den die Iglerbahn herumfährt. Gerade bei Tunnel gibt es an der Südseite eine Felswand, die vor einigen Jahren auch von Kletterern gepflegt wurde. Heute sieht man noch einzelnen Bohrhaken in der Wand. Die Felsformatione in dieser Gegen dürften geologisch und auch hydrologisch (hinsichtlich der ursprünglichen Bachläufe) mit dem den Felswänden im Schlosspark Ambras (Ostseite Hochschloss und Ostseite Ferdinandshügel) zusammenhängen. Östlich des Ferdinandshügels gab es wohl auch den einen oder anderen Canyoningversuch in der Schlucht des Sistranserbaches (auch dort konnte man vor gut 15 Jahren Bohrhaken sehen). 
Überblick über den Raum um Schloss Ambras - TIRIS-Laserscan Abb 1: 1) Schönruh/Waltherhof, 2) Schloss Ambras, 3) Ferdinandshügel, 4) Sistranserbach
 

Tummelplatzweg

Überblick über die Steinbrüche am Tummelplatzweg - TIRIS-Laserscan, Abb 2: 1) östlichster Steinbruch, 2)Felswändchen oberhalb des Tummelplatzweges, 3) Philippine Welser Quelle, 4) Steinbruch am Bederlungerweg, 3)Felswände an der Verwerfungsfuge, 5)alter Steinbruch, 6+7 großer Steinbruch,  8 westlichster Steinbruch
Ein Dickicht von Brombeeren füllt den Steibruchboden aus, die Wände kann man sich vom Tummelplatzweg aus gut ansehen. Vorsicht Absturzgefahr!

Der erste größere Steinbruch findet sich 250m westlich des Tummelplatzfriedhofs an der höchsten Stelle des Tummelplatzwegs. Dieser Steinbruch war bis ca. 1963 durch einen in der Verlängerung des Bichlwegs nach westen ansteigenden Weg erschlossen, der die Schlossstraße und die Iglerbahn kreuzte. Seit dem Brennerautobahnbau geriet dieser Weg in Vergessenheit. Zeuge der Vergangenheit ist hier die aufwendig gearbeitete Stützmauer der Iglerbahn im Bereich der ehemaligen Eisenbahnkreuzung. Sei zeigt, dass dieser Wege einmal wichtig war. Zwar existieren die Wege noch – doch sind sie derzeit so vom Brombeergestrüpp verwachsen, dass ein fortkommen dort erst mit dem Nachwachsen des Waldes wieder möglich sein wird. Der Steinbruch ist damit ohne Klettern oder Machete kaum zu erreichen. 

 
Auch wenn kein Bonsai zu sehen ist, sieht es aus wie japanische Gartenkunst.

200m weiter am Tummelplatzweg zweigt bergseits ein steiler Hohlweg ab. Er führt zu einer kleinen Felswand, die natürlichen Ursprungs sein dürfte. Vor der Felswand erstreckt sich ein ebener laubbedeckter Bereich, der dem ganzen Arrangement eine liebliche Note gibt – als hätte jemand einen kleinen Steingarten gestaltet. 


Pilippine Welser Quelle
 700m westlich des Tummelplatzes tritt eine Verwerfungsfuge zu Tage, die sich mit tlw. natürlichen Felsabbrüchen bis zum Lanserkopf hinauf zieht. Hier am Tummelplatzweg sind es moosbedeckte Felsstufen, die teilweise wohl künstlich nachbearbeitet wurden (Talseite) und am Bederlungerweg mehrere Felswände; die an der Talseite des Bederlungerwegs wohl auch ein alter Steinbruch. Entlang der Verwerfungsfuge gibt es auch einige Quelle, die dann Feuchtfläche, wie z.B. das Moor bei Tantegert speisen. Für Kletterer interessant könnte der die beinahe versiegte Philippine Welser Quelle sein. Sie entspringt im Quarzphyllit aus einem dort liegen geblieben Kalkfelsen. Solch ein Kuriosum (Kalkfelsen in anderem Gestein) findet man im ganzen östlichen Mittelgebirge – z.B. auch in Ampass oder im Hasental). Geologisch schreibt sich das dann so: „Die kompetenten Gesteine, wie Prasinite, Kalk- und Dolomitmarmore sowie quarzitische Lagen, sind sehr oft als B-Tektonite in die stark teilbeweglichen phyllitischen Gesteine eingewickelt (Quelle: Zeitliche und stoffliche Gliederung der Erzvorkommen im Innsbrucker Quarzphyllit von J.G. Haditsch und H. Mostler, Ceol .Paläont.Mitt. Innsbruck Bd. 12 S.1-40, Innsbruck, April 1982, download hier: http://www.zobodat.at/pdf/GeolPalaeMitt_012_0001-0040.pdf; dieser Text gibt im Übrigen Aufschluss über jene Gebiete im südöstlichen Mittelgebirge, in denen Fels zu Tage tritt)“. 


Westlich der Verwerfungsfuge folgen die drei großen Steinbrüche. 
Die höchste Felswand im östlichsten Steinbruch

Durch den östlichsten führt der Verbindungsweg vom Tummelplatz um Abfahrt Innsbruck Mitte. Der Steinbruch ist teilweise wohl verbrochen, da die Felswände von bewachsenen Schuttflächen abgedeckt sind. Dieser Steinbruch dürfte am längsten außer Betreib sein. Am nordöstlichen Ecken findet man mitten im Wald ein Scheibensignal der Vermessung, das für den Autobahnbau errichtet wurde, nun aber nicht mehr sichtbar ist. Der Steinbruch ist schon seit Jahren „besiedelt“. Auch heute habe ich dort ein Zelt stehen gesehen. 


Im westlichen Teil des großen Steinbruches finden sich weniger einschüchterende Felswände

Der große Steinbruch wurde vor dem Autobahnbau direkt vom Paschbergweg aus erschlossen. Es dürfte eine Ost und Westzufahrt gegeben haben. Die Ostzufahrt ist derzeit gerade komplett frei zugänglich da sie durch Schlägerungsarbeiten freigelegt wurde, Heute sind zwei Abbauebenen erkennbar; die westliche liegt ca. 10m tiefer als die östliche. Die östliche dürfte schon vor dem Autobahnbau aufgelassen worden sein; das wäre ein Hinweis, dass die Erschießungen (vgl. https://paschberg.blogspot.co.at/2012/07/aber-doch-stelle-ich-diesen-aufruf-von.html), die dort stattfanden im westlichen Teil des Steinbruchs erfolgten. Zu diesem Fall dürfte es neu Erkenntnisse geben, wie Stichwortsuche eben erst ergab: http://www.spoe-tirol.at/artikel/freiheitskaempferinnen-die-vergessenen-vom-paschberg „Die bisherigen Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden kürzlich von Christina Müller in Innsbruck präsentiert. Die genaue Zahl der am Paschberg Hingerichteten ist auf Grund der dürftigen Aktenlage nicht bekannt, nachgewiesen sind 15 Hinrichtungen, berichtete Christina Müller. „Wir haben auch mit 16 ZeitzeugInnen ausführliche Interviews geführt, die die Vorgänge am Steinbuch wahrnahmen bzw. aus der Ferne beobachten konnten“, so Christina Müller. (Quelle: http://www.spoe-tirol.at/artikel/freiheitskaempferinnen-fordern-denkmal-fuer-die-opfer-der-ns-militaerjustiz-innsbruck )"

 
Seit die illegalen Parkplätze an der Iglerstraße mit Steinen gesperrt wurden klettert niemand mehr. Warum geht Sport ohne Auto nicht?

Der westlichste Steinbruch war ursprünglich (vor dem Autobahnbau) über den Villerweg und einen Stichweg der Kehre der alten Iglerstraße (die beim Bretterkeller zwischen WC und Gasthaus durchging – ja da fuhren früher Postautos durch, allerdings war die Terrasse des Gasthauses weniger weit in die Straße ragend) erschlossen. Der Steinbruch dürfte am längsten in Betrieb gewesen sein, da er auf alten Luftbildern deutlicher als die anderen erkennbar ist. Auch dieser Steinbruch ist heute besiedetl. Es steht ein kleine Hütte dort.



Zur Geschichte der Steinbrüche:

Schon auf der Landkarte des Hauptmann Urban, Inntal Zirl-Volders, um 1840,  sind Felswände in diesen bereichen des Paschbergs eingetragen. Im Franziszeischen Kataster (1856) sind die drei Steinbrüche westlich der Verwerfungsfuge als eigene Parzellen kenntlich gemacht. Reste dieser Unterteilung leben auch im aktuellen Kataster fort. Dort ist auch der östlichste Steinbruch parzelliert.

Anzunehmen ist, dass bis zur Gemeindreform 1849 die Steinbrüche Gebieten einzelner Grundherrschaften zugeordnet werden sei es ärarisch oder klerikal. Mittlerweile ist der ganze Paschberg fragmentiert in oft sehr schmale Teilwaldparzellen. Diese Streifenteilung geht durch die vormaligen Steinbrüche durch, sodass diese Fläche verschiedenen Besitzern gehören können.

Die Steinbrüche entstanden wohl zwischen 1800 und 1840. In der Innkarte, die zwischen 1800 und 1828 entstand finden sihc die Brüche noch nicht. Vielleicht hänge sie auch ursächlich mit der Innregulierung zusammen und man hat dort Material zum Bau von Buhnen u.ä. gebrochen. Quarzphyllit taucht jedenfalls bei historischen Tiefbauten immer wieder auf. Auch auf der Brennerbahn wurde das örtliche Gestein verwendet.
Möglich ist auch, dass die Steinbrüche neben dieser Verwendung zum Bau der Igler Bahn verstärkt genutzt wurden (Ing. Riehl war nicht zuletzt auch Steinbruchunternehmer), zumal die Steinstützmauern und manche kleine Kunstbauten der Strecke ebenfalls aus Quarzphyllit gefertigt wurden.

Die unrühmliche Verwendung am Ende der Nutzungsdauer passt in gewisser Weise zum heutigen 5 November. Erst am Rückweg, als mir ein Kaiserjägerbatallion auf dem Weg zum Tummelplatz begegnete, wurde mir bewusst, dass mit dem heutigen Seeelensonntag (nicht etwa  Guy Fakes Day) das übliche Heldengedenken einhergeht. Insofern hat der Besuch auf dem großen Steinbruch auch ganz gut zum Tag gepasst.

Sonntag, 22. Oktober 2017

89 Jahre wurde sie alt...
22.10.2017: Letzter Betriebstag der alten Patscherkofelbahn. 
Ursprünglich dachte ich, dass ich meine persönliche letzte Fahrt mit ihr am 19.10.2017 absolvierte. Nun habe ich aber doch den letzten Tag auch noch miterlebt; vor allem weil ich noch einmal mit der Igler von Amras rauf fahren und über den ca. 670m langen Steig vom Bahnhof zur Talstation gehen wollte um von dort wirklich die Seilbahn zum Berg nehmen zu können. Künftig wird der Weg zur Talstation auf 2 km anwachsen, wenn nicht noch einen Umsteigestation zwischen Iglerbahn und Bus beim Romedihof geschaffen wird. Das heutige Begräbniswetter war gut geeignet zum Abschiednehmen, wobei der tränenreiche Abschied eigentlich nur der ersten Sektion der Bahn gilt. Künftig wird es nicht mehr möglich sein direkt in Igls die Seilbahn zu besteigen. 

Ich hatte vor noch etwas im Bereich der unteren Sektion herumzuwanderen und Photos zu schießen. Doch in der Bergstation traf ich Freunde, die mit ihren Kindern zur Lanseralm wandern wollten. Bei der Menge von Photos die ich von der Bahn habe, nahm ich von meinem Plan ungerührt Abstand. Den wozu ist das Ding da? Um auf den Berg rauf zukommen, und dort einen nette Zeit zu verbringen. So musste ich, da sich die Tour dann doch unterhaltsam erstreckte,am Rückweg von der Talstation bereits den Bus nehmen, da die Igler ja neuerdings bereits am helllichten Tag nicht mehr fährt (letzter Zug 15 Uhr). 

 Ich bestieg den Bus zurück nach Innsbruck während sich gerade zwei Totengräber der 1.Sektion der Seilbahn der Talstation näherten. Einen davon grüßte ich freundlich, wobei ich mir was anderes; nicht unbedingt völlig unfreundliches, dachte; der andere erinnerte mich in just diesem Moment an den Protestanten aus dem Monty Phyton Sketch. Erst etwas verzögert erkannte ich ihn. 

19.10.2017: Bei meiner Partnerin stellen sich meist die Nackenhaare auf, wenn ich vorschlage Wanderungen in der Patscherkofel-Glungezer-Gegend zu machen. Ich habe mich auch schon gefragt, warum es mich dorthin so häufig zieht. 

Ich erinnere mich an eine Bergtour mit meinen Vater, vom Glungezer ins Voldertal. Wir rasteten in sicht weite der Steinkasernalm und mein Vater blickte in Richtung Naviserjöchl, das im mittäglichen Licht kaum erkennbar war: „Sein Vater hätte sich in dieser Gegend gerne herumgetrieben. Auf tagelangen Wanderungen, möglichst stets oberhalb der Baumgrenze bleibend.“ Mein Vater hat das kopfschüttelnd gesagt, aber ich glaube, ich habe damals seinen Vater verstanden. Soll ja vorkommen, dass Enkel die Großeltern besser verstehen. In diesem Falle nur postum. 

Einige Jahre später bin ich allein am frühen Nachmittag vom Glungezer zur Kreuzspitze gewandert. 

Ein Steinhaufen im wahrsten Sinn des Wortes. Man hüpft von Block zu Block. Manchmal bewegen sich die Blöcke, riesigen Waagebalken gleich, etwas und geben ein kristallin schürfendes Geräusch von sich. Dann wieder schlieft man zwischen Blöcken, fast wie ein Murmeltier, herum. Stellenweise tun sich Klüfte auf, die vielleicht früher einmal, als das noch Menschen glaubten, ins Zwergenreich führten. Diese damals (ich war noch ungeübt) ca. vierstündige Wanderung, die sich dann noch ziemlich in die Nacht erstreckte in Verbindung mit der vorgenannten Überlieferung klingt noch immer nach – und wenn ich in solche Gegenden kommen, die in fast völliger Stille daliegen und nur vom manchmaligen Knirschen klappender Steinplatten gebrochen werden, bin ich in diesen vergangenen Geschichten wieder zuhause. Ich gestehe, ich möchte diesen Zustand immer wieder erreichen. Der Patscherkofel ist ein Tor dorthin. 
Zwischen Patscherkofel und Glungezer; ginge mit Falschfarben als Photo von Curiosity durch

Samstag, 30. September 2017

Sie fährt nun wieder regulär, die Igler Bahn. 

An Schultagen verkehrt lt VVT ein Schülerkurs um 6h35 ab Bergisel bzw. 7:00 ab Igls. Darüber hinaus verkehre an schulfreien Werktagen 6 Zugspaare zwischen 10 und 15 Uhr. Diese sechs Zugspaare verkehren auch an Samstagen und Sonntagen, wobei an Samstagen zusätzlich ab 15 drei weiter Kurspaare verkehrten - allerdings nur bis 24.9.2017. An Sonn und Feiertagen verkehrten diese Kurspaare ebenfalls, aber nur bis 24.9.2017. Bei der IVB selbst gibt es dann auch noch anders formulierte Aushangfahrpläne, wie den Infor Folder, der besagt, dass an Schultagen der bereits oben erwähnte Frühkrus fährt. Die sechs weiteren Kurse verkehren an Schulfreien Werktage und an Fenstertagen (!). Drei weitere Kurse verkehren an schulfreien Tagen und Fenstertagen zwischen 2.5. und 30.9. An Samstagen und Sonntagen verkehren ebenfalls sechs Kurse. Die drei zusätzlichen an diesen Tagen verkehren jedoch nur zwischen 2.5 und 30.9. 
Kapiert? 


Am So 24.9. in der Brennerbahnunterführung
Am 24.9. nach 15 Uhr bei der Haltestelle Mühlsee
Am 27.9. um 6:59 mit fünf Fahrgästen abfahrtsbereit in Igls.


Freitag, 1. September 2017

Ein Bach entsteht! Ursprünglich weiter westlich als sumpfige Senke bereits existent, bahnt sich das Wasser nun seinen Weg entlang vorhandener Forstwege.... morgen ist der Spuk wahrscheinlich schon vorbei - aber bei der nächsten Schneeschmelze wiederholt sich das Schauspiel. In Film und Photo:






da ist es schon am falschen Weg - es hätte eigentlich diesen Weg nach rechts queren müssen

Der Lech des Paschbergs: Es entstehen neue Schotterebenen



ein neuer Wasserfall :-)
 
und dann landet das Bächlein im Entwässerungsgraben der Igler, obwohl ca. 70m weiter westlich links hinter der Kurve ein einger Durchlass für diesen Bach wäre.

Donnerstag, 24. August 2017

5.8.2017. Jetzt setzts aber was. In flagranti erwischt. Die Steinerne Bibel an der Apsis der Pfarrkirche Schöngrabern. Adam hat vosorglich bereits vor dem Verzehr des erkenntisgebenden Apfels das Feigenblatt umgehängt. Der Hund auf Evas Schulter, der ihr ins Ohr flüstert soll ein Drache sein - vermutlich also die Schlange. Ob die Erläuterungen der Wikipedia so aber wirklich stimmen, wär ich  mir nicht so sicher; der zornige Herr rechts von Adam dürfte wohl eher Gott als der Teufel (zit. Wiki) sein. Der er packt Adam bei der Schulter, um ihn aus dem Pardies zu werfen.


 Ah ja, natürlich., das sollte ich schon posten. Sie fährt wieder. Sogar wie versprochen ab 5.8. An diesem Tage weilte ich aber eben mitten im Weinviertel, um die Mittagszeit in Schöngrabern nördlich von Hollabrunn, das für seine romanische Kirche bekannt ist. 

Kaum zurück aus dem Urlaub habe ich mich sogleich davon überzeugt, dass die wieder in Betrieb stehende Igler auch wirklich keine Fata Morgana ist. 

Tantegert, jetzt freigeholzt und wesentlich sonniger als früher


Und sie fährt nicht nur leer herum sondern ist beinahe g´stessn voll.
 
Der Parkplatz am Lanser See allerdings auch. Was beweist, dass "wer öffentlichen Verkehr verkauft, diesen auch nützen muss", wie Gunter Mackinger sagt, der nun von der SPÖ den Auftrag bekam eine Studie zur Verbesserung der Iglerbahn zu machen. Wenn das nun mal nicht nur Wahlgeplänkel ist. Mackinger selbst hat allerdings schon bei den Salburger Lokalbahnen und im Pinzgau bewiesen, dass er es kann; hoffen wir es kommt etwas raus, das alle Entscheidungsträger unabhängig von politische Färbung befolgen werden.

Samstag, 29. Juli 2017

Angeblich soll die Linie 6 am 5.Augusut wieder fahren. Die Trientinerbrücke ist fertig saniert und das Gleis tatsächlich wieder durchgehend verlegt. die Oberleitungsmontage ist im Gange. Anderseits sind noch an einigen Stellen im Wald Bäume zur Auslichtung markiert. Mit der Schlägerung dieser Bäume wurde zwar in der Nähe der Kreuzung mit der Villerstraße begonnen, aber die Markierungen für weitere "fällige" Bäume sind bis Aldrans zu sehen. Ich werde meine Zeitplanung nicht nach dem Eröffnungstermin richten. Zur Einstimmung - falls es stimmt - ein paar Impressionen aus den Wäldern des Paschbergs  heute abends und eine Überraschung zum Schluss - das Iglermarterl:


Die Parkgestaltung auf der Autobahneinhausung wird langsam erkennbar. Ein neuer Zugangsweg, der es einem ermöglicht, direkt von der Endstation der Straßenbahnlinie 3 hinzugkommen, wurde kürzlich eröffnet.
  
Die Schienen der Iglerbahn werde allmählich wieder blanker. In den letzten Wochen fuhren ab und zu Spezialfahrzeuge. Nun könnte theoretisch auch wieder schweres Gerät auf der Strecke fahren. Das scheint aber noch nicht passiert zu sein....
Tantegert schläft noch immer den Dornröschenschlaf....angeblich kam wöchentlich Personal der IVB um die Weichen zu ölen. Sehr sinnvoll, wenn praktisch nichts fährt. Aber es macht sich buchhalterisch sicher gut, wegen des überschießenden Aufwandes.

Noch wartet man auf der Bank vergebens.

Der Garten von Tantegert gedeiht hingegen prächtig.
Den Duft der Blumen riecht man noch im Wald.
Vom Gleis zur Kehre oberhalb von Tantegert sieht man eine kleines Vogelhaus beim Baumhorospkop herausblitzen.
Beim Näherkommen entpuppt sich das Objekt allerdings als...
...Marterl der etwas anderen Art. Hoffen wir, dass die Vergangenheitsform der Inschrift nicht zutrifft. Lang kann das noch nicht da sein. Andererseits - auch wenn ich, wie zuletzt gepostet, in der iglerbahnlosen Zeit trotzdem öfters am Paschberg war, so habe ich doch hier gute 6 Monate meinen Fuß nicht mehr hin gesetzt. Ich werde den Standort in OSM verorten.....



 

Dienstag, 25. Juli 2017

Abenteuerliche 6 Monate habe ihre Spuren* auch in der Station Lanser See hinterlassen ;-) *)Manche Leser werde den hinweis zu deuten wissen. Wenn nicht, kann ich leider auch nicht helfen.

Kulturverfall im Lauf der Jahre. Rechts das Hanghaus  der Künstlerin Ilse Abka-Prandstetter, Planung Horst Parson (das Haus war ein Protoyp für einen Reihenhaus-Hangverbauung), daran anschließend einen Entwurf von Jörg Streli, der immerhin proportional passt aber schon etwas sehr "asphaltorientiert" ist. Daran anschließend ein zeitgenössischer Bau, der wohl zeigen muss, dass eine Architekt (wirklich?) dahinter stand,  und als viertes im Bunde ganz rechts ein Baumassen- und abstandspotimiertes Etwas. Wenn das nicht ein Beweis für den Untergang des Abendlandes ist ;-)

Ein Vorgeschmack auf das südöstliche Mittelgebirge ohne Iglerbahn: Wilder Parkplatz, wohl für die Festwochen der alten Musik - heute Cillissimo, 2. Ambraser Schloskonzert. Die hässliche Kehrseite der Hochkultur. ca. 10 Höhenmeter höher läge die Station der Iglerbahn. Doch diese geht erst wieder im August in Betrieb (die Igler ist derzeit an der bergseitgen Schiene bereits wieder ans IVB-Netz gekoppelt) - hoffentlich bis zum Schlossfest am 15.8.2017.


Samstag, 15. Juli 2017

Vergesst die Igler nicht!
 Was hat sich an der Iglerstrecke seit 31 Jänner getan? Abgesehen vom Ansetzen des Rostes auf den Schienen fanden schon einzelne Veränderungen statt. Beobachtet habe ich das auf bisher ca. 120km, die ich der Strecke gefolgt bin.....

Trientiner Brücke

Eilfertig wird das Zerstörungswerk am Bahngleis auf der Brücke vollendet. Am 22.2.2017 ist es schon weg, obwohl die Demontagearbeiten nicht unmittelbar nach der Sperre am 1.Februar begannen.

Dann tut sich in dieser Sache erst einmal nicht mehr viel.....

Am 20 April liegt der Fahrbahnübergang für das bewegliche Ostwiderlager zur Montage bereit.

Und siehe da - 4 Monate nach Beginn der Sperre starten die Gleisbauarbeiten auf der Brücke.

Schrittweise wird betoniert. Die Abdeckung dient dazu, das sie die Gelsie durch die Sonneneinstrahlung nicht zu stark dehnen. Zwar haben Stahl und Beton den gleichen ärmedehnungkoeffizienten (sonst würde Stahlbeton nicht funktionieren) - doch gilt das  nur für harten Beton. Der flüssige Beton wird deutlich kälter als in der Sonne liegenden Stahl eingebracht.

Hier (12.5.) seiht amn die nördliche fertige Randleiste mit Geländer und den Beginn der Schalungsvorbereitng für die südliche Randleiste mit Gleis.

Betoniert wird von Westen beginnend und langsam verschwindet die weiße Abdeckung.

6.6.: Fertig. Links vorne der Fahrbahnübergang, der die Wärmedehnungen der Brücke mitmachen kann.

So sieht der sogeannte Schienenauszug für die Dehungsfuge bei der Bahnstrecke aus

Nachmals der Fahrbahnüebrgang in all seiner Pracht.

23.6.: Die Brücke ist mittlerweile für den Verkehr von Osten her geöffnet. Man kann allerding snoch nicht nach wilten durchfahren.daran hat sich auch zum Zeitpunkt des Postings nichts geändert.

Unterführung ÖBB, Strecke beim Bierstindl
21.4.2017: Im Hintergrund sieht man die teilweise abgetragene alte Unterführung unter der ÖBB-Strecke, sie wird auf dieser Seite verlängert.

Hier, unterhalb des Bierstindls, ist am 11.5.2017 Schluss für Bahnfahrten. Und das bleibt länger....

....auch wenn die Gleise bis zur Unterführung neu verlegt werden.

Die Baustelle der Brennerbahn beginnt etwas südlichd er Olypiabrücek und betrifft dort ein großen Teild er südlichen Bahnanlage des Hauptbahnhofs. Ganz hinten sieht man die betr. Unterführung in Bildmitte vor dem Mund des Bergiseltunnels

In der Unterführung selbst klafft lange Zeit ein Loch. Das Fundament musss betoniert werden. Ich vermute von diesem Bauwerk ragt ungefähr gleich wenig über die Erdoberfläche, wie von einem Eisberg ;-)

24.6.: Drinnen sieht man das Stützgerüst für das verlängerte Tragwerk wachsen. Um deise Zeit hätte laute Angabe von Stadt und IVB die Igler in Betrieb gehen sollen. Doch es wird noch mindestens ein Monat dauern.

29.6. 2017: Die Bewehrungsarbeiten beginnen.


Mastensanierung

Zwischen Schönruh und Forstmeile erhalten die alten runden Stahlmasten eine Fundamenterhöhung

Hier steht das Arbeitswägelchen und dahinter die Rundschalungen für die Fundamenterhöhung.

Darüber kommt Rostschutzfarbe und ein betonanstrich. Nett. Notwendig? Möglich. Ob es auch Fahrgäste anlocken wird, sei dahingestellt.


Streckenpflege
Im April fanden Montagearbeiten am Verkehrsleitsystem der Asfinag statt. Dabei wurde die Strecke als Ablage für diverse Bauteile genutzt.
...so auch im Mai, wo dieser Gitterrost am Gleis gelagert wurde.

Hier hat sich eine Fahrradwerksatt eingerichtet.  Der Herr, der hier auch wohl nicht freiwillig wohnt, kommt entweder auch a) Italien b)Slowenien oder c) Bulgarien. Vielleicht auch aus keinem der Länder. Vielleicht auch aus Grönland, das, seiner Ansicht nach Teil von Slowenien ist. Möglicherweise habe ich auch nicht alles verstanden, was er mir allerdings in recht gutem Englisch erklärt hat.

Seine kreosotgetränkte Küchenarbeitsplatte ist derzeit die Iglerbahn.

Ein Mitbringsel, dass ich Herrn Oberleitner von den Hängen des Paschbergs (genauer gesagt heruntergebrochene Steine von den Böschungen der Igler) vor die Gartentür in Tantegert gelegt habe. Er mag Steine als Gartendekoration; hoffentlich habe ich im Lauf der Zeit nicht zu viele mitgebracht ;-)

Gelegentlich sollen Arbeitsfahrzeuge (ich postete diesebzüglich ja schon etwas) von oben in die Strecke einfahren. Am 7.4. frühmorgens bei der Pfarrwallfahrt erblickte ich tatsächlich zum ersten Mal (obwohl ich seit Jänner ca. 25 mal am Paschberg herumstreifte) den Zweiwegebagger mit Mähwerk. Er hat die Wiesenabschnitte der Strecke freigemäht.

Für die Sauberkeit des Fahrwegs selbst sorgt hingegen der Regen. Und manchmal klaube auch ich ein paar Äste weg, die der Föhn auf die Gleise geweht hat.